Das Geheimnis der Pyramide

Autor: Arzt, Hans-Christian
Endlich hatte es aufgehört zu regnen und der Boden war
halbwegs trocken, sodass Georg Willmann in seinen 
Garten gehen konnte, um sein Gemüsefeld zu bestellen. Im wahrsten Sinn des Wortes war Georg steinreich. Jedesmal wenn er mit seinem Spaten die Erde umwälzte, förderte er dabei eine Menge mittelgroßer Kieselsteine zutage.

Ein paar hatten eine so schöne Färbung oder eine so interessante Struktur, dass er sie mitnahm, um sie zu Hause in einer mit Wasser gefüllten Glasschale auszustellen.

Dieses Mal war ein besonders schönes Exemplar dabei. Es 
war etwas größer als die anderen und mit Symbolen versehen, die ihn an Zeichen erinnerten, wie er sie schon in Filmen über Pyramiden gesehen hatte. Diesem Stein würde er einen besonderen Platz in seiner Sammlung einräumen.

Irgendwann, so gegen 16 Uhr, legte er eine Pause ein, setzte sich in seine Gartenlaube, öffnete eine Flasche und spürte, wie prickelndes Mineralwasser erfrischend seine Kehle hinunterrann.

Plötzlich schrillte sein Handy und seine Frau erinnerte ihn 
etwas ungehalten an die Gäste, die sie für heute Abend erwarteten. Spätestens in einer halben Stunde solle er sich zu Hause einfinden.

Murrend ergab er sich seinem Schicksal, verstaute seine 
Gartengeräte, schloss die Hütte ab und setzte sich auf sein Fahrrad. Den Stein hatte er behutsam in ein Tuch gewickelt und in seinen Fahrradkorb gelegt.

Noch bevor er sich daheim unter die Dusche stellte, hielt er sein Prachtexemplar unter fließendes Wasser, bis sämtlicher Schmutz vom Stein in den Abfluss gespült war. Er trocknete ihn ab und schmunzelte, als er ihn in das Regal neben das 
Bild seiner im seligen Alter von 94 Jahren verstorbenen Schwiegermutter stellte.

Eine viertel Stunde später trafen die beiden geladenen Ehepaare beinahe gleichzeitig ein.

Frisch rasiert und froh gelaunt empfing Georg die kleine Gesellschaft mit einem Gläschen Prosecco, bevor sie am Tisch Platz nahm und bei angeregter Unterhaltung das Zanderfilet mit Kräuterkruste an Spinatsauce genoss. Nach dem Nachtisch, es gab Zwetschgendatschi auf Portweinsabayon, lief das Programm wie immer ab. Die Frauen versammelten sich zum Abwasch in der Küche, während Georg, Fritz und Jürgen sich zu einer Runde Skat ins Wohnzimmer zurückzogen.

Nach der dritten Runde, Jürgen mischte gerade die Karten, fiel sein Blick auf das seltsame Gestein im Regal.

„Sag mal, Georg, woher hast du denn diesen interessanten Stein?“ Jürgen stand auf, um sich das Gebilde etwas genauer zu betrachten. Als Freund eines Museumsdirektors, der auch Ausgrabungsgegenstände in seiner Sammlung ausstellte, war er ein wenig mit dieser Materie vertraut.

„Wenn du nichts dagegen hast, würde ich dieses gute Stück gerne mal Professor Raab zeigen.“

„Nichts dagegen. Hauptsache, ich bekomme den Stein unbeschädigt wieder zurück!“, antwortete Georg in seiner etwas mürrischen Art.

Einige Zeit später, nachdem die Kartenspieler ihren Lottoschein aus dem eingespielten Geld ausgefüllt hatten, verabschiedete Georg seine angeheiterten Gäste.

In dieser Nacht wälzte er sich unruhig hin und her. Ein wirrer Traum plagte seine gewohnte Nachtruhe.

Bizarre Gestalten waren in seine Wohnung eingedrungen, hatten seinen mit den geheimnisvollen Zeichen versehenen Stein an sich genommen und waren damit durch das geöffnete Fenster davongeflogen.

Der nächste Tag verlief ohne besondere Vorkommnisse, bis Georg an diesem Abend einen überraschenden, doch nicht ganz unerwarteten Anruf erhielt.

„Guten Abend, Herr Willmann!“, ertönte eine sonore Männerstimme in Georgs Gehörgang.

Am anderen Ende der Leitung war Professor Raab.

„Ich rufe an wegen des Steins, den Sie gefunden haben. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihnen das Fundstück nicht zurückgeben kann, bevor es eingehend untersucht 
wurde. Die Schriftzeichen sind von derartiger Bedeutung, dass sich bereits das Innenministerium für den Fall interessiert.“

Georg blieb die Spucke weg.

„Sind Sie noch am Apparat, Herr Willmann? Hallo?“

Verdattert umklammerte Georg den Hörer etwas fester.

„Ja, ich bin noch dran“, stotterte er in die Sprechmuschel.

„Sobald ich Näheres in Erfahrung gebracht habe, werde ich mich wieder bei Ihnen melden. Haben Sie bitte Verständnis dafür.“ Ohne eine Entgegnung abzuwarten, beendete Raab das Gespräch.

Am ganzen nächsten Tag bis in die Nacht herrschte im Karlsruher Forschungszentrum ungewöhnlich hektische Betriebsamkeit. Die Erforschung des Steins hatte einige Kapazitäten aus dem gesamten Bundesgebiet auf den Plan gerufen. Das seltsame Gebilde wurde durchleuchtet, vermessen, bestrahlt und bis ins kleinste Detail untersucht, und so weit es möglich war, auch entschlüsselt.

Als man endlich zu einem halbwegs vernünftigen Ergebnis gekommen war, stellte sich der Leiter des Forschungszentrums vor die versammelte Mannschaft.

„Etwas außergewöhnlich Faszinierendes wird Karlsruhe in ein ganz neues Licht rücken. Wie es aussieht, ist dieser Ort der Schauplatz einer außerirdischen Begegnung.“

Ein Raunen ging durch die anwesende Belegschaft.

„Offenbar birgt die Karlsruher Pyramide ein Geheimnis, das wir noch vollständig entschlüsseln müssen. Der gefundene Stein gibt darüber einige interessante Hinweise. Außerdem enthält er chemische Elemente, die uns bisher unbekannt waren. Und wie wir vermuten, gibt es im Inneren der Pyramide noch weitere sensationelle Überraschungen, die es zu entdecken gilt!“

Noch in der gleichen Stunde wurde das Gebiet um die Pyramide weiträumig abgesperrt. Selbst die Straßenbahnen wurden umgeleitet.

Dann betraten einige Wissenschaftler das Gelände. Ein paar begaben sich ins Innere der Pyramide und stiegen in die Gruft hinab. In einem Koffer trugen sie den Stein und ihre bis-
herigen Ergebnisse, mit deren Hilfe sie das Geheimnis dieses Ortes entschlüsseln wollten.

„Hier muss irgendwo ein Mechanismus sein, durch den sich die Tür zu einem Geheimgang öffnen lässt.“ Professor Dr. Hippler war die Anspannung anzumerken. Er gab seinem Kollegen Raab ein Zeichen, woraufhin dieser mit einer besonders hellen Lampe die Wände absuchte. Ein unscheinbarer Riss erregte seine Aufmerksamkeit. Mit einer Bürste reinigte er die umliegende Fläche von Staub und Spinnweben.

„Ich glaube, ich habe hier etwas gefunden.“ Raab deutete auf die freigelegte Stelle. Tatsächlich hatte es den Anschein, als sei einer der Steine nachträglich eingelassen worden.

„Drücken Sie doch mal gegen den Stein, Raab. Vielleicht bewegt sich etwas.“

Raab kam der Aufforderung unverzüglich nach. Mit dem Zeigefinger drückte er vorsichtig gegen das Mauerwerk. Doch nichts geschah.

„Sie müssen schon etwas fester drücken. Versuchen Sie es mal mit diesem Gummihammer.“ Hippler reichte ihm das Werkzeug. Nach dem dritten, etwas stärker ausgeführten Schlag deutete ein Quietschen darauf hin, dass sich tatsächlich etwas bewegte.

Hippler verlor fast den Halt unter den Füßen, als sich der Boden unter ihm bewegte und sich ein Loch auftat. Erschrocken sprang er zur Seite. Dann betrachtete er die Öffnung genauer. Vor ihm befand sich eine Treppe, die weiter hinab in die Tiefe führte.

„Gebt mir die Taschenlampe. Ich will mir das Ganze etwas genauer betrachten!“ Langsam tastete er sich die Stufen hinunter, bis er sich in einem weiteren Raum wiederfand.

An drei Wänden war jeweils eine Nische eingelassen, die durch eine Metallplatte verschlossen war. Über ihm befand sich das Grab des Stadtgründers Großherzog Karl Wilhelm.Hippler war verwirrt. Wie konnte dies alles sein? Karl Wilhelm war bereits 1738 gestorben. Die Pyramide war 1823 über dem Grab errichtet worden. Doch wann und wie konnte
dieser Raum entstanden sein und wer hatte ihn erbaut? 
Nirgendwo hatte es bisher einen Hinweis auf diesen ge-
heimen Ort gegeben.

„Habt ihr auf dem ominösen Stein einen Hinweis gefunden, wie sich diese Verschläge öffnen lassen?“, rief er zu den anderen hinauf.

Hastig wurde in den ausgearbeiteten Unterlagen herumgeblättert.

„Hier ist etwas!“, rief Schmidt, Hipplers Assistent, seinem Chef beim Hinuntersteigen zu.

„Irgendwo hier muss sich ein Schlüssel befinden.“

Fieberhaft machten sich die Anwesenden auf die Suche nach dem Gegenstand, der sie dem Lüften des Geheimnisses ein Stück näher bringen sollte. Doch so sehr sie auch suchten, ein Schlüssel war nirgends zu finden.

„Vielleicht ist es ja gar kein Schlüssel, wie wir ihn uns vorstellen. Es kann auch etwas ganz anderes sein. Vielleicht sind die Löcher auf den Platten Attrappen. Möglicherweise reagiert das Schloss auf eine Art Magnet, auf einen Impuls oder ein bestimmtes Licht“, bemerkte Raab nach einiger Zeit.

„Das Zeichen der Sonne war doch auch ein Symbol auf dem Stein.“

„Stimmt“, pflichtete Schmidt seinem Chef bei.

„Aber wie soll Sonnenlicht bis in dieses finstere Loch gelangen? Es muss eine andere Lösung geben.“

„Sonnenenergie!“, schoss es Schmidt durch den Kopf. Wenn Außerirdische in der Lage waren, durch das Weltall zu fliegen, hatten sie auch mit Technik und Energieerzeugung jede Menge Erfahrung.

„Der Schlüssel könnte doch durchaus eine Art Energieträger sein, mit dessen Hilfe sich die Platten öffnen lassen.“

„Und wo soll sich dieser Energieträger befinden?“ Hippler ging die Fantasie seines Gehilfen etwas zu weit.

„Ich glaube zwar an Umwandlung von Materie und vielleicht auch noch an den Heiligen Geist, aber dass ausgerechnet ein Hirngespinst Türen öffnet ...“ Der Professor schaute Schmidt mitleidig an. „Machen Sie einen Vorschlag, mit dem wir etwas anfangen können, Schmidt.“

Der Assistent betrachtete sich eine der Platten noch einmal
genauer. „Sehen Sie den Bereich hier rechts unten? Wenn ich
mit der Hand darüberfahre, spüre ich kleine, unebene Ver-
tiefungen. Es muss einen Gegenstand geben, der hier hinein
passt.“ Er holte ein Maßband aus seiner Tasche und maß den
Umriss der Vertiefung aus. „5 x 7 Zentimeter und etwa
2 Millimeter tief. Wir sollten uns die Pyramide und ihre Um-
gebung etwas genauer anschauen. Vielleicht gibt es etwas, das diesem Format entspricht.“

Sie stiegen wieder die Treppen hinauf. Draußen angekommen, atmeten sie endlich wieder frische Luft. Eine Handvoll Wissenschaftler erwartete sie bereits mit gespannter Ungeduld.

„Haben Sie etwas Außergewöhnliches entdeckt?“ Die Umstehenden bestürmten die beiden Professoren mit allen 
möglichen Fragen.

„Wir können erst weitere Aussagen treffen, sobald wir wissen, was sich hinter den Metallplatten befindet“, wehrte Raab ab.

„Was wir als Nächstes machen werden, ist, nach einer Art Platte zu suchen, die sich hoffentlich hier in der Nähe be-findet und die wahrscheinlich zeitweise von der Sonne 
beschienen wird.“

„Wenn Ihre Vermutung nicht zutrifft, mache ich Sie einen Kopf kürzer, Schmidt“, raunte Hippler seinem Assistenten zu. Mit erstaunlicher Zuversicht teilte Schmidt den Anwesenden die Maße für den gesuchten Gegenstand mit, von dem keiner wusste, ob es ihn überhaupt gab. Gleichwohl schwärmten die Anwesenden aus, um nach einem Gegenstand zu suchen, der beinahe alles sein konnte.

Einige Zeit später stieß einer der Anwesenden beim Abklopfen der Pyramidenoberfläche auf eine hohle Sandsteinplatte. Beim Entfernen der Platte entdeckten sie auf der Rückseite versteckt eine Ausbuchtung, die genau den geforderten 
Maßen entsprach.

„Glück gehabt.“ Dieses Mal klopfte Hippler Schmidt freundschaftlich auf die Schulter.

Hippler, Raab und Schmidt verschwanden sofort wieder im Inneren der Pyramide.

„Passt“, bemerkte Raab, nachdem er die Platte an der entsprechenden Stelle angebracht hatte. Ein leiser Summton
zeigte an, dass sich hinter der Platte etwas tat. Nach einer endlos langen Minute sprang plötzlich eine Art Tür auf. Mit einer Taschenlampe leuchtete Schmidt den safeartigen Hohlraum dahinter aus.

Alles was sich darin befand, waren drei dicke, verstaubte Mappen. Vorsichtig wischten sie den Staub ab und gingen wieder nach oben, wo sie schon von einer großen Anzahl ungeduldiger Reporter empfangen wurden.

„Wir werden erste Aussagen zu den Funden machen, sobald wir den Inhalt überprüft haben“, beruhigte Raab die Menge.
Dann verschwand er zusammen mit seinen Wissenschaftlern im Inneren des Rathauses.

„Erstaunlich, einfach faszinierend“, bemerkte Hippler, nachdem er die erste Mappe geöffnet hatte. Darin befanden sich eine Zeichnung und eine Anleitung zum Bau einer Stadt. Die Skizze hatte die Form eines Fächers, deren Ausgangspunkt ein Schloss war.

„Karlsruhe, eindeutig Karlsruhe“, bemerkte Raab trocken.

„Mal sehen, was die nächste Mappe zum Vorschein bringt.“ Vorsichtig öffnete er die nächste Mappe. Wieder befanden sich darin ein Plan und eine Bauanleitung. Es war der 
Entwurf eines Fahrrades, wobei der Name Drais eine Rolle spielte. Beschrieben waren auch Anwendungsmöglichkeiten
für dieses Gerät und wirtschaftliche Ausblicke.

Der Inhalt der dritten Mappe war die logische Fortsetzung der zweiten Mappe. Darin lag die Abbildung des ersten motorisierten Fahrzeugs. Auch hier gab es einen unmissverständ-
lichen Hinweis auf die Stadt Karlsruhe. Der Name Benz war nicht zu übersehen. Ratlosigkeit und fragende Blicke in der Runde.

„Was halten Sie von diesen Unterlagen und welche Schlüsse ziehen Sie daraus?“, fragte Raab die Anwesenden.

„Wir sollten erst einmal die anderen Kammern öffnen“, äußerte nach kurzem Schweigen eine adrette Enddreißigerin. Allgemeines Kopfnicken.

„Also gut. Wir wollen sehen, was uns da unten noch er-
wartet.“

Wieder stiegen die drei in die dunkle Kammer hinunter, um ihr die letzten Geheimnisse zu entlocken. Auch die zweite Nische ließ sich auf die gleiche Weise öffnen wie die erste. Darin befand sich jedoch keine Mappe, sondern ein Laptop.

„Die, die das hier zu verantworten haben, gehen eindeutig mit der Zeit“, meinte Raab zu Schmidt gewandt und begab sich zur dritten Nische.

Als sich die dritte Nische öffnete, strahlte ihnen ein bläuliches Licht entgegen, ausgehend von einer unscheinbaren Glas-
kugel von etwa 12 Zentimetern Durchmesser. Bevor Schmidt die Kugel herausholte, zog er dicke Handschuhe an. „Man kann ja nie wissen, ob von dieser Kugel nicht irgendeine
Gefahr ausgeht.“ Behutsam griff er nach dem Glaskörper
und legte ihn in einen gepolsterten Karton.

Diesmal bewegte sich der gesamte Tross vom Rathaus zum Forschungszentrum. Im Gepäck mehrere Mappen, einen Laptop, eine Glaskugel und jede Menge offener Fragen. Gespannt sahen die Wissenschaftler zu, wie Hippler den Laptop anschloss.

„Die erste Kammer enthielt das Vergangene. In der zweiten schlummert wohl die Gegenwart.“ Der Professor schaltete das Gerät ein. Schon beim Anblick der Übersicht war ihnen klar, dass die Sichtung und Umsetzung dieses Inhalts Monate, wenn nicht sogar Jahre in Anspruch nehmen würde. Aber es war ihre nahe Zukunft, die in diesem Laptop lag.

Da wurden die globalen Energieprobleme des 21. Jahrhunderts mit all ihren Auswirkungen dargestellt und sinnvolle Energiepotenziale aus erneuerbaren Ressourcen aufgezeigt, die gefahrlos angewendet werden konnten. Die vier Elemente
Luft, Wasser, Feuer und Erde mit einer großen Anzahl von Anwendungsmöglichkeiten waren aufgeführt. Ein paar davon waren bereits erforscht und in Betrieb, doch die meisten waren bisher noch unbekannt.

Raab nahm sofort Verbindung mit dem Innenministerium 
auf. Das, was der Inhalt des Laptops hergab, war von allerhöchster Brisanz und durfte auf keinen Fall in die falschen Hände geraten. Dieses Gerät war ein Schatz von unvorstellbarem Wert. Dagegen waren sämtliche Ölvorkommen nur Peanuts.

Bis heute haben nur wenige Personen Kenntnis vom Inhalt dieser Informationen. Sie sind zu höchster Geheimhaltung verpflichtet. Das Forschungszentrum arbeitet weiterhin fieber-
haft an der Umsetzung des Inhalts.

Das Geheimnis der Glaskugel konnte mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln noch nicht gelüftet werden. Erste Hinweise lassen jedoch vermuten, dass es sich hierbei um Konstruktionspläne zum Bau eines Raumschiffes handeln könnte, um fremde Welten zu bevölkern. Denn irgendwann in ferner Zukunft wird die Erde unbewohnbar sein. Dann ist diese Art der Fortbewegung wahrscheinlich die einzige 
Möglichkeit, die Spezies Mensch zu erhalten.

Doch zum Glück befinden sich in der Karlsruher Bevölkerung Menschen mit den Genen Außerirdischer, die in der Lage sein werden, zur rechten Zeit das Richtige zu tun.

Vielleicht sitzen diese Menschen im Forschungszentrum oder im Rathaus. Oder vielleicht könnte auch Ihr Nachbar ...

Auf jeden Fall: „KARLSRUHE – viel vor. viel dahinter.“